Das Medienkonzept der SCOLÉ beruht auf dem TURM DER MEDIENMÜNDIGKEIT, einem entwicklungsphasenabhängigen Modell, das Medien(sucht)prävention mit Medienkompetenzförderung vereint.
Es trägt den Erkenntnissen der Forschung zur Medienwirkung Rechnung, die gezeigt hat, dass Grundschulkinder möglichst wenig Zeit vor dem Bildschirm  verbringen sollten.

Daher schaffen wir an der SCOLÉ einen weitestgehend bildschirmfreien Entwicklungs- und Begegnungsraum, wo
die SuS weder direkt noch indirekt mit Bildschirmmedien zu tun haben. Der Vorteil einer bildschirmfreien Grundschule ist ein unmittelbarer Gewinn von Kompetenzen und die Basis für eine selbstbestimmte und verantwortungsbewusste spätere Mediennutzung (Ältere SuS werden an die sinnvolle Nutzung von Digitalmedien herangeführt).

SCOLÉ ist Pionierschule:

Die SCOLÉ wurde aufgrund ihres besonderen pädagogischen Konzepts, das Medienkompetenzförderung und  Gesundheitsförderung miteinander vereint, als eine von fünf Pionierschule im Forschungsprojekt „Analog-Digidaktik: Praxisbeispiele, wie Kinder ohne Bildschirm fit für das digitale Zeitalter werden“ der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Paula Bleckmann, Professur für Medienpädagogik) unter der Projektleitung von Brigitte Pemberger, ausgewählt.

Damit ist die formative Evaluation von Praxisprojekten der Analog-Digidaktik mit wissenschaftlicher Begleitung, die Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte und die Ausarbeitung des mit dem Baden-Württembergischen Bildungsplan konformen Medienkonzepts für die 1. bis 4. Klasse verbunden. Das Medienkonzept basiert auf der an den kindlichen Entwicklungsphasen orientierten Medienerziehung hin zur Medienmündigkeit und erfolgt in der praktischen Umsetzung während der gesamten Lernzeit der Kinder der Grundschule weitestgehend ohne Einsatz von Bildschirmmedien.